Die Prostata

Die Prostata – oder auch Vorsteherdrüse – ist eine Geschlechtsdrüse des Mannes bzw. aller männlichen Säugetiere. Sie ist beim Menschen ungefähr kastaniengroß und liegt unterhalb der Harnblase. Sie umgibt den oberen Teil der Harnröhre. Außerdem verlaufen die beiden Samenleiter durch das Prostatagewebe. Sie münden ungefähr in der Mitte der Prostata in die Harnröhre. Die Rückseite der Prostata grenzt direkt an den Mastdarm.

Die Vorsteherdrüse produziert ein dünnflüssiges, milchig-weißes Sekret mit einem leicht-sauren pH-Wert. Dieses Sekret wird über die Drüsenausgänge, die in den Harnleiter münden, abgegeben und dem Ejakulat beim Samenerguss beigemischt. Dieses Sekret verflüssigt das Ejakulat und wirkt auf die darin enthaltenen Spermien bewegungsauslösend. Das männliche Geschlechtshormon Testosteron steuert das Wachstum und die Funktion der Prostata. Ist kein Testosteron vorhanden, entwickelt sich die Vorsteherdrüse nicht und bildet auch kein Sekret.

Weitere Artikel im Bereich Prostata:

Die Prostata

Die Prostata – oder auch Vorsteherdrüse – ist eine Geschlechtsdrüse des Mannes bzw. aller männlichen Säugetiere.

Prostatakrebs-News von Curado.de

  • Zwiespalt um den Prostatakrebs 28.10.2014
    Praktisch jede Prostata, die kleine Drüse des Mannes am Ausgang der Blase, enthält am Lebensende Krebszellen, berichtet das Patientenmagazin "HausArzt" unter Berufung auf Forscher um Markus Graefen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Bei 30- bis 40-Jährigen seien es bereits 30 Prozent, bei über 70-Jährigen sogar 70 Prozent.
  • PSA-Test senkt das Sterberisiko nicht 03.09.2014
    Wenn Arztpraxen viele sogenannte PSA-Tests zum Prostatakrebs-Screening durchführen, häufen sich die Krebsdiagnosen. Die Rate der Prostatakrebs-Todesfälle unterscheidet sich jedoch nicht von der bei Praxen, die nur wenige PSA-Tests vornehmen.
  • Ein Krebs – viele Tumoren 27.08.2014
    Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum untersuchten bei Prostatakrebs simultan die genetische und epigenetische Entwicklung der Tumoren. Dazu analysierten sie in einem parallelen Ansatz das Erbgut und die DNA-Methylierung verschiedener Gewebeproben eines Tumors und seiner Metastasen.