PSA-Test: Pro und contra

Wie sinnvoll der heute verfügbare PSA-Test als Früherkennungsmethode für Prostatakrebs ist, wird nicht nur in den Medien, sondern auch in Fachkreisen kontrovers diskutiert. Befürworter verweisen auf Prostatakrebspatienten, bei denen ein behandlungsbedürftiger Tumor mithilfe des Tests in einem früheren Stadium diagnostiziert werden könne als durch die alleinige Tastuntersuchung und die somit eine höhere Chance auf Heilung haben.

Skeptiker geben zu bedenken, dass es sich dabei um sehr wenige Fälle handele und dass im Rahmen dieser Tests demgegenüber häufig Prostatakarzinome entdeckt würden, die sich sehr langsam entwickeln und die wahrscheinlich zu Lebzeiten des Patienten keine Beschwerden verursacht hätten. Neben der psychologisch sehr belastenden Krebsdiagnose müssten die betroffenen Männer eine Therapie auf sich nehmen, die u. U. nicht notwenig gewesen wäre.

Die Entscheidung für oder gegen den PSA-Test sollte jeder Mann nach einer eingehenden Beratung durch den Arzt und umfassender Information treffen. Es ist jedoch in jedem Fall ratsam, zumindest die jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung durch digital-rektale Untersuchung (DRU) ab einem Alter von 45 Jahren in Anspruch zu nehmen.

Weitere Artikel im Bereich PSA:Test: Pro und Contra:

PSA-Test: Pro und contra

Wie sinnvoll der heute verfügbare PSA-Test als Früherkennungsmethode für Prostatakrebs ist, wird nicht nur in den Medien, sondern auch in Fachkreisen kontrovers diskutiert.

Prostatakrebs-News von Curado.de

  • Schmerztherapie mit Kombination aus Cannabis und Opiaten 11.12.2011
    Eine Schmerztherapie mit einer Kombination aus Opiaten und Cannabinoiden kann eventuell wirksamer sein als ausschließlich Opiate: Zu diesem Ergebnis kam eine kleine Studie von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in San Francisco.
  • Schmerzgele können Lichtempfindlichkeit verstärken 16.08.2010
    Rezeptfreie Schmerzgele mit dem Wirkstoff Ketoprofen können die Lichtempfindlichkeit der Haut verstärken und zu Hautreaktionen führen. Darüber informiert die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). "Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Patienten sollten deshalb ihren Apotheker danach fragen, was bei den individuell benötigten Arzneimitteln zu beachten ist", so Apotheker Dr. Andreas Kiefer, Mitglied der AMK.
  • Wirkstoffpflaster: Nebenwirkungen an Apotheker melden 14.06.2010
    Patienten sollten sich die Anwendung eines Wirkstoffpflasters auch in der Apotheke erklären lassen. Diese Arzneiformen schleusen Wirkstoffe über die Haut ins Blut und werden vom Arzt zum Beispiel gegen Schmerzen oder Alzheimer-Demenz verordnet. Werden Wirkstoffpflaster falsch angewendet, kann es zu Über- oder Unterdosierungen kommen. Die Symptome hängen vom jeweiligen Wirkstoff ab.