PSA-Test: Pro und contra

Wie sinnvoll der heute verfügbare PSA-Test als Früherkennungsmethode für Prostatakrebs ist, wird nicht nur in den Medien, sondern auch in Fachkreisen kontrovers diskutiert. Befürworter verweisen auf Prostatakrebspatienten, bei denen ein behandlungsbedürftiger Tumor mithilfe des Tests in einem früheren Stadium diagnostiziert werden könne als durch die alleinige Tastuntersuchung und die somit eine höhere Chance auf Heilung haben.

Skeptiker geben zu bedenken, dass es sich dabei um sehr wenige Fälle handele und dass im Rahmen dieser Tests demgegenüber häufig Prostatakarzinome entdeckt würden, die sich sehr langsam entwickeln und die wahrscheinlich zu Lebzeiten des Patienten keine Beschwerden verursacht hätten. Neben der psychologisch sehr belastenden Krebsdiagnose müssten die betroffenen Männer eine Therapie auf sich nehmen, die u. U. nicht notwenig gewesen wäre.

Die Entscheidung für oder gegen den PSA-Test sollte jeder Mann nach einer eingehenden Beratung durch den Arzt und umfassender Information treffen. Es ist jedoch in jedem Fall ratsam, zumindest die jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung durch digital-rektale Untersuchung (DRU) ab einem Alter von 45 Jahren in Anspruch zu nehmen.

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